Suchtberatung in Wismar
Sie haben das Gefühl, dass Ihr Umgang mit Alkohol oder der von nahen Angehörigen riskant ist? Sie sind suchtmittelabhängig und suchen Hilfe? Wir beraten Sie unverbindlich und kostenfrei zu allen Fragen rund um: Alkohol, Drogen, Medikamente, Tabak, Glücksspiel, PC- und Mediennutzung. Bei Bedarf informieren wir zu verschiedenen Hilfsangeboten und unterstützen Sie gerne bei der Beantragung von Behandlungsmaßnahmen.
Bitte vereinbaren Sie telefonisch unter 03841 2240410 einen Gesprächstermin. Während der angegebenen Anmeldezeiten stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten können Sie den Anrufbeantworter für eine Rückrufbitte nutzen oder sich per E-Mail an uns wenden: suchtberatung.hwi@diakonie-nordnordost.de
Montag: 9 bis 12 Uhr
Mittwoch: 9 bis 12 Uhr
Donnerstag: 15 bis 18 Uhr
Gesprächstermine sind auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
Prävention
Suchtprävention richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Themenbereiche können Alkohol, Nikotin, Mediennutzung oder illegale Drogen sein. Wir bieten zum Beispiel Präventionsveranstaltungen mit Schulklassen in Schulen oder Freizeiteinrichtungen an. Aber auch Betriebe können sich zum Beispiel für Mitarbeiterschulungen an uns wenden. Die Kosten der Veranstaltungen hängen von Art und Umfang ab. Gerne besprechen wir die Details vorab mit Ihnen!
Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention
Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention basiert auf der Anwendung von Meditationsübungen. Diese ermöglichen es, „automatische“ Reaktionen zu unterbrechen und schaffen damit Möglichkeiten für bewusste Entscheidungen. Damit können Rückfälle verhindert werden. Angesprochen fühlen können sich Menschen mit Abhängigkeit von Substanzen sowie mit Pathologischem Spielverhalten. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Eine begonnene Abstinenz ist von Vorteil, aber kein Muss.
Die Gruppe findet jeden ersten Montag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr statt. Bei Interesse bitte einmal vorab Kontakt mit uns aufnehmen.
Akupunktur (NADA)
NADA ist eine Form der Akupunktur am Ohr. Es kann Sie dabei unterstützen, schwierige Lebenssituationen - wie eine Veränderung des Konsumverhaltens oder die Stabilisierung einer Abstinenz - besser auszuhalten. Die Stimulation der fünf Punkte an jedem Ohr hat eine ausgleichende Wirkung auf körperlicher und seelischer Ebene. Das führt zum Beispiel dazu, dass Einschlafen leichter fällt, Suchtdruck weniger intensiv oder gar nicht erlebt wird, depressive Stimmung reduziert wird.
Akupunktur ist eine hilfreiche ergänzende Methode, um Veränderungen des Konsumverhaltens zu unterstützen.
Das Angebot findet jeden Donnerstag zwischen 16.05 Uhr und 17 Uhr statt.
Bei Interesse bitte zuvor bei uns melden.
Ambulante Nachsorge
Die ambulante Nachsorge ist ein Angebot im Anschluss an eine Therapie. Die dort erworbenen Fähigkeiten für das Leben ohne Suchtmittel sollen im Alltag gesichert und gefestigt werden. Die Nachsorge findet direkt im Anschluss an die Therapie statt und beinhaltet 20 Gruppenstunden sowie bei Bedarf zwei Gespräche mit Angehörigen.
Im Mittelpunkt der Gruppenstunden stehen die Förderung sozialer Kontakte und Aktivitäten. Es kann alles besprochen werden, was für die Teilnehmenden wichtig ist und von ihnen eingebracht wird. Zusätzlich zu den Gruppenstunden gibt es die Möglichkeit von Einzelgesprächen sowie Gesprächen mit Angehörigen.
Psychosoziale Begleitung für Substituierte
Leider kann die Substitution Opiatabhängiger nicht mehr vor Ort in unserer Beratungsstelle angeboten werden. Wir begleiten aber weiterhin die Behandlung substituierter Menschen über unsere psychosoziale Betreuung. Diese findet in Einzelgesprächen statt. Dabei wird die Gesamtsituation der Teilnehmenden in den Blick genommen und auf mögliche oder notwendige Veränderungen hingearbeitet. Soweit machbar und mit Einverständnis der zu begleitenden Menschen findet ein Austausch zwischen Beratungsstelle und substituierender Arztpraxis statt.
Ambulante Rehabilitation
Suchtkranke Menschen können eine Entwöhnungsbehandlung beantragen. Diese wird entweder in einer Suchtfachklinik durchgeführt oder als ambulante Maßnahme in unserer Beratungsstelle angeboten. Leistungsträger für diese Rehabilitationsmaßnahme sind Rentenversicherer und Krankenkassen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des geeigneten Behandlungsangebotes und der entsprechenden Antragstellung.
Die ambulante Rehabilitation für Alkoholkranke umfasst in der Regel 40 Therapieeinheiten, die sich aus wöchentlichen Gruppengesprächen und Einzelgesprächen zusammensetzen. Vier zusätzliche Gespräche können bei Bedarf als Bezugspersonengespräche genutzt werden. Die ambulante Rehabilitation ist für Menschen gedacht, die in einem stützenden sozialen Umfeld leben (Arbeit, Familie, Freundeskreis) und für die mindestens neun Monate dauernde Therapie ausreichend stabilisiert sind. Die abstinenzorientierte Maßnahme setzt eine mindestens sechswöchige stabile Alkoholabstinenz voraus.
In Absprache mit dem Leistungsträger besteht auch die Möglichkeit, ambulante und stationäre Therapie miteinander zu kombinieren, wir bieten ebenfalls die ambulante Weiterbehandlung an.
Vorbereitung MPU
Menschen, denen aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum der Führerschein entzogen wurde, können sich bei und mit uns auf die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung vorbereiten.
In unserem Gruppenangebot bzw. in Einzelgesprächen erhalten die Teilnehmenden wichtige Informationen zur MPU. Sie werden dazu angeregt, sich ehrlich mit den eigenen Konsumgewohnheiten auseinanderzusetzen. So können tragfähige Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden.
Die Teilnahme an den Vorbereitungsangeboten ist kostenpflichtig. Gerne bieten wir vorab einen kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin zum Thema MPU an.
Hier finden und erreichen Sie uns:
Sucht- und Drogenberatungsstelle
Mecklenburger Straße 36a
23966 Wismar
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